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Junioren WM 2025 Trakai

  • Michel Fening
  • 13. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Vom 6. bis 10. August 2025 fand im litauischen Trakai die diesjährige U19-Weltmeisterschaft im Rudern statt. Über 590 Athletinnen und Athleten aus 47 Nationen kämpften auf dem malerischen Galvė-See um Medaillen und Weltmeistertitel unter anderem auch drei Sportler des Ruderverein Wandsbek: Oskar Müller, Melisa Mujic und Anna Yuri Koseki. Anna durfte aufgrund ihrer überragender Leistung auf den Deutschen Meisterschaften den Einer auf der WM fahren und obwohl sie in den ersten Rennen noch im Feld mitfahren konnte.

Hat es im Viertelfinale nach einem harten Rennen leider nicht für den Einzug in das Halbfinale gereicht und sie beendete Ihre Weltmeisterschaft mit einem starken 3. Platz im C Finale. Melisa hat sich durch ihre herausragenden Ergebnisse in der Mannschaftsbildung für den Achter qualifiziert und sie konnten im Bahnverteilungsrennen mit einem 3. Platz zeigen, dass sie international angreifen können. Umso Schade ist es, dass im A Finale nach wirklich hart umkämpften 2000 Metern nur der 5. Platz geworden ist.

Meine Erfahrungen:

Ich hatte die Ehre Deutschland im Doppelvierer zu vertreten gemeinsam mit meinen Kollegen Florian, Eric und Miklas. Ich hatte bei unserer Anreise ein relativ gutes Gefühl, da wir viel trainiert und in den Belastungen immer gut abgeschnitten hatten. Jedoch wussten wir nicht wie stark die Konkurrenz war, weil wir zuvor noch gegen keinen der Gegner gefahren sind. Als wir dann erfuhren, dass wir im Vorlauf direkt gegen den aktuellen Europameister ranmüssen war ich doch schon etwas aufgeregt. Jedoch konnten wir unser Rennen mit der schnellsten Zeit gewinnen, was uns viel Selbstvertrauen für das weitere Turnier gab. Im Halbfinale konnten wir wieder gewinnen, jedoch war es diesmal deutlich knapper und die Italiener aus dem anderen Lauf waren auch noch schneller als wir.

Am Tag vor dem Finale schauten wir uns das andere Halbfinale an und konnten erkennen, dass die Stärken unseres größten Kontrahenten nämlich den Italienern im Start und im Endspurt lagen. Diese Annahme bestätigte sich im Finale denn die Italiener sind einen Start gefahren mit dem kein anderes Boot mithalten konnte. Da unsere Stärken jedoch in der Streckenmitte lagen, ließen wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen und uns gelang es bei der 500 Meter Marke gleich auf zu sein. Von dort schoben wir uns immer weiter weg bis wir bei 1500 schon Wasser zwischen uns und den Italienern hatten. Jedoch waren wir bereit auf einen möglichen Endspurt der Italiener mit der nötigen Härte zu reagieren. Dieser blieb jedoch aus und wir gewannen das Finale deutlich.

 
 
 

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