Ruderverein Wandsbek e.V.
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Was ist eigentlich Pace?

Pace steht für Geschwindigkeit oder Tempo. Und was gibt es da groß zu rechnen? Das kommt auf die Strecke an, die du in einer bestimmten Zeit zurück legen willst. Bei vollem Einsatz ist den längeren Strecken nämlich eigen, dass die Rechenfähigkeit im Gehirn immer mehr nachlässt, weil jede Kalorie für die arbeitende Muskulatur benötigt wird. Man kann beigehen und vorher die Zeiten an bestimmten wichtigen Punkten (5.000m oder 10.000m Marke) auswendig lernen. Mit etwas Glück kann man die Zeiten an diesen Punkten auch wieder fehlerfrei abrufen. Warum aber auf das Glück verlassen, wenn man die entscheidenden Zwischenzeiten auch vorher berechnen und ausdrucken kann ?

Für Einsteiger:
Concept2 bietet eine tabellarische Übersicht, die dir verschiedene Möglichkeiten der Tempojustierung bietet. Welche Zeit muss ich auf 500m angehen, um eine bestimmte Strecke in meiner Wunschzeit zu fahren? Oder du suchst dir das 500m Tempo aus und legst vorher fest, dass du 30 Minuten rudern möchtest. Aus der Tabelle kannst du ablesen, wieviele Meter du am Ende geschafft hast. So ein Plan ist gut, um sich ein Tagesziel zu stecken und es auch konsequent zu verfolgen. Den Plan gibt es hier.

Für Fortgeschrittene:
Wieso rechnen fragst du dich ? Ran an die Skulls oder rauf auf das Ergo und pullen, was Herz und Lunge hergeben ! Kann man machen, aber klug ist das nicht. Besser ist es vorher zu wissen, wie schnell man im Durchschnitt fahren muss, um das (Zeit-) Ziel zu erreichen. Noch besser ist es, das dann mit diesem Wissen auch wirklich zu tun. Der Pacerechner von Concept2 hilft dir, dich überhaupt mit Themen wie Planung der Geschwindigkeit, Zeitziel und Auswirkungen von Zeitzielen auf die Durchschnittsgeschwindigkeit auseinander zu setzen. Ohne eine seriöse Planung von Zeitzielen wirst du deinen Träumen immer hinterher fahren. Deshalb klicke hier.

Pacerechner

Für Experten:
Wann setzen Experten Pacerechner ein und vor allem warum? Je länger die Strecke, ob auf dem Ergo oder auf dem Wasser, desto wichtiger ist eine genaue Zeit-Planung des Rennverlaufs. Nimm einmal einen Marathon, das sind 42,195 KM und stell dir vor, du bist jeden KM nur 1 Sekunde langsamer als geplant ! Richtig, am Ende werden dir 42 Sekunden oder 164 m (bei einem Zeitziel von 3:00 Stunden) auf deine anvisierte Zielzeit fehlen. Tückisch bei dieser Distanz sind auch die gern vernachlässigten letzten 195m. Auch dafür wirst du Zeit einplanen müssen.

Bei dieser Marathondistanz, auch schon bei kürzeren Strecken, wie z.B. dem Fari-Cup, bietet es sich dazu noch an, einen Rennverlauf zu planen, bei dem das Tempo immer weiter gesteigert wird. Die Praxis sieht meist anders aus: Im 1. Drittel werden Topp-KM-Zeiten gefahren, die bis kurz vor den Schluss-Spurt immer weiter abfallen. Umgekehrt wäre es viel angenehmer: Gehe das Rennen (relativ) langsam an und steigere dich immer mehr. Bewährt hat sich hier folgende Einteilung: Im 1. Viertel etwa 3-5 Sekunden/KM langsamer als der rechnerische Gesamt-KM-Schnitt, im 2. und 3. Viertel genau den rechnerischen Gesamt-KM-Schnitt und im letzten Viertel etwa 3-5 Sekunden schneller als der rechnerische Gesamt-KM-Schnitt. Das tut nicht so weh, ist gut für die Psyche und liefert letztlich dein maximal erreichbares Ergebnis.

Mit dem hier zum Download angebotenen Pacerechner kannst du Ziel- und Zwischenzeiten bis zu einer Distanz von 160 KM (Genfer-See-Marathon) ermitteln. Viel Spaß damit.

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