Ruderverein Wandsbek e.V.
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Der Ergo-Cup 2011/2012 ist zu Ende...

... und hier seht ihr einen Teil unserer Helden:

Wie bereits in den Vorjahren konnte Ute sich auch in diesem Jahr gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Das besondere an unserem Ergo-Cup: Durch ein ausgeklügeltes Punktesystem fahren alle Teilnehmer direkt gegeneinander. Männer gegen Frauen, Leichtgewichte gegen Schwergewichte und alle Altersgruppen in einem Feld.

Der Ergo-Cup bringt dich nicht nur fit durch den Winter, sondern auch den anderen Vereinsmitgliedern näher. Mitmachen kann nämlich jeder!

von links: Björn (2.), Ute (1.), Johannes (3.)

Hier noch ein paar Stimmen zum Ergo-Cup:

Mir hat der Ergo-Cup auch dieses Jahr wieder super gut gefallen und ich habe mich gefreut, dass ich nicht Letzte geworden bin. Ich kann nur jedem Mut zusprechen, doch auch am Ergo-Cup 2012/13 teilzunehmen. Vor allem würde ich mich über weibliche Unterstützung freuen.
Es tut auch gar nicht weh, dafür macht es viel Spaß in einer großen Runde zu rudern und hinterher hat man / frau ein gutes Gefühl, etwas für die Gesundheit getan zu haben. (auch für die Figur).

-Gudrun-


- Ich war das erste mal dabei und finde es ist eine geniale Veranstaltung, um über den dunklen Winter zu kommen
- Dabei stellt jede Disziplin eine neue Herausforderung an sich

- Teilweise ein echter Kampf gegen die anderen Teilnehmer, aber noch viel mehr gegen den eigenen Schweinehund
- Gemeinschaftliche Atmosphäre schafft selbst für die „Ergo-Hasser“ einen Spaßfaktor, da eine Art Wettkampf-Feeling entsteht
- Das beste Gefühl ist allerdings die Zufriedenheit nach der absolvierten Disziplin
- Ich kann das Ganze nur weiterempfehlen, denn je mehr Teilnehmer mitmachen, um so größer
der Spaßfaktor

-Carsten-


Es wird Herbst und der Ergo Cup 2011/12 steht vor der Tür. Ich freue mich schon darauf, denn so kann
ich mich auch in den dunklen Monaten einigermaßen fit halten.
Da ich schon die letzten Male dabei war, ist es natürlich mein Ziel, meine Zeiten und Kilometer zu
verbessern. (Hat dieses mal aus vielerlei privaten Gründen nicht geklappt, aber ich war trotzdem
zufrieden. :-) ) Denn dabei sein ist alles. :-))

Die Kurzstrecke war nicht so mein Ding, dafür bin ich eher für die längeren Distanzen zu haben. Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, mit anderen zusammen zu fahren, wobei ich nicht unbedingt der Typ bin, der das Allerletzte aus sich rausholt. Aber das ist bei diesem Cup auch kein Problem, jeder gibt sein Bestes und in der Gemeinschaft bringt es umso mehr Spaß. Für mich war es auch wichtig, dass es
feste Termine gab, denn so hatte mein Schweinehund keine Gelegenheit, sich raus zu reden.
Ich hoffe es gibt auch 2012/13 wieder einen Ergo Cup, denn da bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

-Wolfgang U.-


Vorbereitung 1 Stunde und das Pace-Boot.
Die 10km gerade hinter uns gebracht. Naja, könnte besser sein, aber irgendwie sind grob 40 Minuten doch schon lange. Das Rennen fliegt an einem vorbei, jedoch das Training ist schon zwischendurch etwas öde. Jetzt kommen die 60 Minuten, also noch länger auf dem schwarzen Sitz. Vorbereitung. Das obligatorische Einfahren ist schon mal geschafft. So jetzt geht’s los, was soll ich machen? Einfach 60 Minuten eintippen und los ist auch irgendwie nicht so förderlich. Schaue nochmal in die Liste vom letzten Jahr, um einen Anhaltspunkt zu haben. Da war ich aber fitter, also halbherzig wieder umdrehen. Pace-Boot, gute Idee, stelle es auf unter 2 Minuten ein. Leichte Beute.

Mit einigen kräftigen Zügen geht es los, finde nach kurzer Zeit meinen Rhythmus, das Pace-Boot dümpelt hinterher. Tja, der blöde rechteckige Kasten mit dem Pseudo-Bug hat wohl nix drauf. Die ersten 10 Minuten sind rum, ich fühle mich toll, den lahmen Pace-Kahn habe ich völlig abgehängt. In den nächsten 10 Minuten schau ich ein wenig durch die Gegend und im Radio geht mir langsam das Gelaber vom Moderator auf den Keks. Denke über den Weltfrieden nach. 20 Minuten. Hier beginnt für mich immer die Phase wo ich etwas einbreche und die Lust verliere. Ich weiss, das sind meine Durchhänge-Minuten. Also nehme ich etwas Druck raus. Das Pace-Boot erscheint wieder auf dem Display. Ist halt so. Das mit dem Weltfrieden ist schon so eine Sache. 25 Minuten. Die Durstphase hält immer noch an, das Pace-Boot ist schon an meinem Heck. Blöder Kahn! Bald siehst du wieder nur noch mein Kielwasser. 30 Minuten. Geht wieder und baue den Druck wieder auf, das Boot hängt immer noch energisch an meinem Heck. Und der Moderator ist immer noch am Labern. 40 Minuten. Das Häufchen Elend direkt gegenüber im Spiegel spornt mich nicht wirklich an. Schaue aufs Display, der Drecks-Kahn hat mich überholt. Krieg Dich wieder! Moderator, halt endlich die Fresse! 50 Minuten. Der Weltfrieden muss ohne mich auskommen. Habe keine Lust mehr, aber die 10 Minuten halte ich auch noch irgendwie durch.

Andere sitzen jetzt gemütlich bei Abendessen, gießen sich einen Wein ein und erfreuen sich über die Leckereien. Blödes Stichwort, hätte mich besser in Zurückhaltung geübt. Inzwischen ist es ein wenig voller im Kraftraum geworden, rechts neben mir wärmt sich jemand auf. Mein Pace-Boot ist vom Display verschwunden, weit vor mir. Irgendjemand hat zum Glück auf CD gewechselt. Kann nur besser werden. Noch 3 Minuten. Fühle mich wieder fitter, bin aber nicht sonderlich schneller. Wo ist der blöde Pace-Kahn. Rechts von mir wird zum Sprint angesetzt. Schaue auf mein Display, bin alleine. Sieht gut aus, was rechts von mir passiert. Aus dem Augenwinkel blicke ich auf sein Display und wen muss ich da sehen, mein Pace-Boot! Grinst mich mit seiner hässlichen strichförmigen Umrandung an. 60 Minuten. Endlich fertig. Die Zeit vergessen wir mal lieber und freuen uns auf die Dusche. Am Weltfrieden hat sich nichts geändert an meiner Laune schon.

-Stephan O.-


Die Wasserratten moechten sich ganz herzlich bei allen Teilnehmern des Ergo-Cup bedanken, dass sie uns so nett in den Kreis der Ruderer aufgenommen haben. Im Besonderen danken wir Bjoern fuer die tolle Organisation und Durchfuehrung des Events. Wir haben uns super wohl gefuehlt, allerdings darf der Schmerzfaktor nicht vergessen werden. Jede Einheit auf dem Ergo, egal ob kurz oder lang, hat uns alle Muskelfasern im Koerper spueren lassen, aber durch den Spassfaktor der dabei ins Spiel kam, werden wir diese Schmerzen nur als angenehm in Erinnerung behalten. Wir vermissen bereits die erbarmungslosen doch so lieb gewonnenen Zugmaschinen und fiebern dem naechsten Ergo-Cup 2012 schon jetzt entgegen.

-Sven-

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