Wanderfahrt in Dänemark am Hejsager Strand vom 02. bis 05.09.10
Die Fahrt begann unter guten Vorzeichen, denn als wir die Grenze in Padborg passierten, wurde aus dem wolkenverhangenen Schauerhimmel ein strahlendes Blau. Unsere gute Laune wurde weiterhin gefestigt, als Piet uns zum Abendbrot eine leckere vielseitige Fischplatte kredenzte.
Am nächsten Morgen starteten wir bei glatter See Richtung Arø und auch „Dänemark-Neulinge“ konnten vorher ganz dicht am Ufer problemlos einsteigen. Auf anderen Wanderfahrten hatten wir bei Brandung schon beim Einsteigen nasse Ruderhosen. Wir ruderten einen Zweier und Vierer, beide
dänische „unsinkbare“ Holzboote in Klinkerbauweise in tadellosem Zustand und als Innenrigger natürlich seetüchtig.
Es war eine schöne ruhige Ruderfahrt vorbei an der ersten Steilküste am Schießplatz, wo heute mal nicht geschossen wurde, sondern schwindelfreie Kühe an der Kante grasten. Wir fuhren dicht unter Land an einsamen Stränden vorbei und an Steilküsten mit Tausenden Bruthöhlen von Schwalben. Als Arø in Sicht kam, querten wir den Sund und machten unsere Mittagspause am Leuchtturm auf der Insel.
Da wir gut in der Zeit lagen, 15,5 km schafften wir in 2 Stunden, entschlossen wir uns, die Insel zu umrunden. Wir ruderten zeitweilig im sehr flachen Wasser durch ein Naturschutzgebiet, vorbei an kleinen Vogelinseln, wo die Mantelmöwen uns verwundert anschauten. Unsere gute Laune wurde etwas getrübt, als uns eine dunkle Wolkenwand einholte und ein heftiger Landregen einsetzte. Bei den ersten Blitzen hieß es wieder „dicht unter Land“ und wir erreichten nass bis auf die Haut unsere Anlegestelle mit den Bootswagen.
Der anschließende Saunagang und der obligatorische Schluck Gammel Dansk brachte die Lebensgeister wieder ins rechte Lot und nach einer zünftigen Grillmahlzeit wurde es wieder ein gemütlicher Klönabend. Die alten Gästebücher mit uralten Eintragungen aus den achtziger Jahren mit teilweise tollen Zeichnungen fanden besondere Beachtung.
Am Samstag war die Ruderfahrt nach Barsø angesagt und wir kamen bei gutem Wind mit 3 bis 4 Beaufort aus NW gut voran. Wir sind wieder „vernünftig“ in Ufernähe gerudert, denn der direkte Kurs nach Barsø von Hejsager Strand ist bei einem Abstand zum Ufer von über 3 Kilometer nicht erlaubt. Bei einer Wellenhöhe von 0,5 Metern musste man schon konzentriert einsetzen und es war wieder ein „Genussrudern“. Querab lag die Insel Barsø, teilweise bewaldet und etwas hügelig. Beim Näherkommen entdeckten wir auf einem Hügel ein Pferdedenkmal. Nach geraumer Zeit hat sich das Pferd dann doch bewegt. Bei der Anlandung sagte uns der Strand für eine längere Mittagspause nicht zu und wir entschlossen uns zur Weiterfahrt nach Diernæs Strand auf dem Festland.
Der Himmel riss auf und nach der Brotzeit legte sich jeder in den warmen Sand, genoss die Sonne und Ruhe auf dem menschenleeren Strand vor eine Hecke von Dünenrosen. Die wenig befahrene Straße hinter den Dünen hörten wir nicht mehr, und im Halbschlummer drang nur der gleichmäßige Wellenschlag am Ufer an unser Ohr. “Dänische Südsee“, eines der schönsten Wasserreviere der westlichen Ostsee, zwischen Fünen, Seeland und Alsen und wir mittendrin- ein Traum!
Ralf hatte auf die Uhr geblickt und ermunterte uns nach einer halben Stunde Schlaf zum Aufbruch. Der Kurs war jetzt direkt auf den Strand von Hejsager und das helle Giebelhaus vom Kinderheim, das vor unserer Ruderhütte lag, war als Landmarke gut zu erkennen. Nach Anlandung und kurzer Fahrt mit den
Bootswagen zur Hütte wurden die Boote vom Sand befreit und im Schuppen untergestellt.
Wolfgang war wieder den Grillmeister und kredenzte uns die besten Stücke vom Schwein, Rind und Lamm. Angelika und Dieter vom Deutsch-Dänischen Ruderclub in Hadersleben wollten eigentlich nur auf ein Bier vorbeischauen und sie blieben noch zum Essen, denn es war von allem reichlich da. Bei Bier und Wein verbrachten wir wieder einen gemütlichen Klönabend und Angelika und Dieter erzählten uns von den Anfängen ihres Vereins und der Ruderhütte sowie die Zukunft für sie hier aussehen würde.
Der nächste Tag war dann „ruderfrei“ und nach der üblichen Reinigungsprozedur, Auslagenabrechnung bei Ralf und einer Eintragung ins Gästebuch trat jeder zufrieden die Heimreise an.
Es war rundherum ein gelungenes Wochenende mit optimalem Wetter und „Rudern satt“.
Bericht und Fotos von Paul J.
5 Kommentare
31.03.2012
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29.03.2012
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28.03.2012
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28.03.2012
05:52
Ccuutteepie
Also Pressefreiheit ja, aber alles hat ja Grenzen! Hunde einschle4fern, nur weil sie ne imstbemte Rasse sind? Und was ist mit dem lieben Rotti, der so brav sein Frauli jeden Tag begleitet! Die alte Dame, die ihn schon fcber 10 Jahre hat und fcber alles liebt? Weg nehmen? Den Familienmitglied tf6ten? Weil er ein Kampfhund ist?!? Das ist doch ne Frechheit. Ich hab nen Hund- 5 kilo Hund vor demb4haben manche Menschen auch schon Angst wegen dieser Hetze die zur Zeit in Medien so modern ist! Ein 5kg Hund muss ich zur Seite ziehen und mich davor stellen, damit ein Kind, das panische Angst hat, vorbeigehen kann ohne in die Hose zu machen! Gratuliere, sowas haben die Eltern, die den Medien so alles glauben, erreicht. Sie erziehen neuen Generation Hundehasser und alles nur dank Medien. Wie wird es in 100 Jahren ausschauen? Alle Tiere tot, nur weil sie im Weg stehen, gefe4hrlich oder nutzlos sind?Und das schlimmste sind sogenannten Journalisten die fcber ein Thema schreiben, wo sie NULL Ahnung haben. Zuerst informieren, recherchieren und dann Mund auf! Im Fall von Frau CH.T. am Besten einfach nur Mund zu und ab nach Hause!
14.12.2010
21:33
michael
ach wie schön so was auch in wien lesen zu können - dein sohn





