Ruderverein Wandsbek e.V.

Mehr als 5.000 Trainingskilometer hat das Team wilhelm.tel bereits in die Vorbereitung eingebracht. Die vielen Kilometer auf dem Ruderergometer gar nicht mitgezählt.
Investiert wurde vor allem in eine ökonomische Rudertechnik, die einen ruhigen, langen und kräftigen Schlag ermöglicht. Bei mehr als 16.000 Schlägen bis zum Ziel, sollte man schon den direkten Weg zum Wasser suchen.
Den direkten Weg suchen wir aber auch noch in anderer Hinsicht. Der Genfer See ist nicht ganz so überschaubar wie unsere geliebte Außenalster. Gut, wer hier Kurs hält, am besten noch mit GPS. Und so investieren wir auch in Technik: GPS-Navigation, elektrische Lenzpumpen (die Akkus wiegen derzeit 2,8 Kg; da geht noch ´was!), quick-locks am Stemmbrett und einen optimierten Strömungsabriss am Heck. Mister Polish, also Björn, wird das Boot vor der Regatta auch nochmal wachsen. Übrigens: Man muss nur ´dran glauben ! Trotz Motorbootbegleitung während des gesamten Rennens, schmieden wir auch an unserem Sicherheitskonzept. Wer den Rettungsring dann nehmen muss, entscheiden wir spontan im Notfall.
Das wird allerdings noch nicht reichen, um nur dadurch ins Ziel zu kommen. Rudertraining bleibt weiterhin nicht aus und so haben wir uns für die letzten 12 Wochen einen Trainingsplan erstellt, der neben vielen zu fressenden Kilometern, auch einen wöchentlichen Akzent für Tempohärte und eine lange Ausfahrt enthält. Allein dieser Plan umfasst für jeden etwa 800 Kilometer weitere Vorbereitung. Ganz neu aus den USA: die Schlafkur (siehe links). Eisenhart, sage ich euch...
Die Stimmung ist jedenfalls gut. Wir packen das ! Übrigens: Die meistgestellte Frage, außer "Wie kann man sich soetwas nur antun?", ist: "Was ist eigentlich, wenn ihr ´mal müsst?" Klickt weiter ´rein, vielleicht gibt es ja beim nächsten Bericht ein paar Hinweise. So viel sei verraten: Durch die Rippen schwitzen können wir nicht !